"In der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebes, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten, sie werden Ernte-Teilende. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Produzierenden als auch die Verbrauchenden die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, markt-unabhängigen Landwirtschaft.
Eine ganze Landwirtschaft – nicht das einzelne Lebensmittel – wird finanziert.
Die Solidarische Landwirtschaft beruht auf einer Umlagefinanzierung der Betriebskosten durch die Mitglieder. Diese zahlen verbindlich für einen vorab definierten Zeitraum, meist ein Jahr, einen regelmäßigen Beitrag. Dafür erhalten sie einen bestimmten Anteil der Ernte, die jahreszeitlichen und witterungsbedingten Schwankungen unterworfen sein kann.
Eine langfristige Bindung durch direkte Beziehungen zwischen Erzeuger:innen und Verbraucher:innen wird angestrebt. Der Finanzhaushalt der Solawi wird kostendeckend kalkuliert. Die erzeugten Lebensmittel werden zwischen den Mitgliedern geteilt. (…) Alle Kosten der landwirtschaftlichen Erzeugung, insbesondere auch Lohnansätze, Kosten für Investitionen und Rücklagen (werden) gegenüber den Mitgliedern transparent gemacht."
Netzwerk Solidarische Landwirtschaft
Das Sortiment umfasst vor allem Klassiker. Im Frühjahr dominieren die grünen blattigen Gemüsesorten wie Pak Choi, Mangold und Spinat. Aber auch Radieschen, Jungzwiebeln sind von Anfang an dabei. Fenchel und Kohlrabi, später Zucchini, Gurken, Zwiebeln und Tomaten kommen nach und nach mit dem voranschreiten des Jahres und des Sommers in die Kisten, genauso wie Karotten, Rote Bete später Wurzelpetersilie, Sellerie und Pastinake und viele mehr. Richtung Ende der Saison und im November kommen dann bald wieder mehr blattige frische Gemüse, wie Vogerlsalat, Schnittsalate, Radicchio und Endivie dazu. Über die Saison erwarten dich rund 40 verschiedene Gemüsesorten.
Wähle zunächst die Größe deines Ernteteils, die im Mittel am besten zu deinen Bedürfnissen passt.
Überleg dir anschließend, mit welchem monatliche Beitrag du unseren Betrieb unterstützen kannst. Wir wollen, dass sich jeder und jede unser Gemüse leisten kann. Wir geben Richtwerte für die verschiedenen Größen an, sie geben dir Orientierung - mit ihnen können wir den Betrieb erhalten. Passe deinen Beitrag deiner finanziellen Situation an - bis zu 5% deines Nettoeinkommens für den Großen Ernteteil als Beitrag sind völlig ausreichend.
Nach deiner Anmeldung und nachdem du einen Monat von uns Gemüse bekommen hast schaust du ob dir das ganze Zusagt. Wir werden dann im Anschluss gemeinsam einen SoLaWi-Vertrag für die entsprechende Saison unterzeichnen.
Die Gemüseausgabe ist jede Woche am Donnerstag. Kann ich meinen Ernteteil pausieren? Gib uns dafür bitte in der entsprechenden Woche bis Dienstag bescheid. Solange wir nichts weiter von dir hören planen wir dich in der kommenden Woche wieder für die Gemüseausgabe ein. Dein monatlicher Beitrag ändert sich in dieser Zeit dadurch nicht.
Donnerstags 15 bis 18 Uhr
Bindergasse 1, 9400 Wolfsberg
Wenn du es mal am Donnerstag Nachmittag nicht in die Bindergasse schaffst, kannst du dein Gemüse Donnerstag Vormittags
von 11 bis 13 Uhr direkt in unserer Gärtnerei abholen. Wenn auch das nicht geht finden wir eine andere Lösung.
Lieferung auf Anfrage!

Der Einstieg ist recht einfach. Du findest hier einen Link der dich zu einem Onlineformular führt, über das du deine Anmeldung direkt abwickeln kannst. Gib an wie du deinen Ernteteil und Beitrag haben willst und sende es uns zu. Danach holst du dir dein Gemüse von Mai bis Dezember einmal pro Woche in Wolfsberg ab.
Nachdem du dich bei uns für einen Ernteteil angemeldet hast melden wir uns bald bei dir. Es kann ein paar Tage dauern.
– BIO-INTESIVE ANBAUWEISE
Wir bauen eine saisonale Vielfalt auf minimaler Fläche an – klein ja, etwas komplex und sehr produktiv. Dabei setzen wir auf nachhaltige Methoden und natürliche Kreisläufe, schonende Bodenbearbeitung und Handarbeit.
Ihr erhaltet wöchentlich frisches Gartengemüse und unterstützt so den Fortbestand unseres kleinbäuerlichen und nachhaltigen Betriebes.
Unser Garten in Zahlen
> 1.100 m² reine Anbaufläche
> 2.500 m² Bruttonutzfläche
> 5.000 m² gepachtete Fläche
> Potentiell Versorgung von 35 Großen Ernteteilen
> 90 Beete
> 110m² unter Folie
> 15m³ Kompostverbrauch p.a.
> 13m² (Regen)Wasser Speicherkapazität
> eine bezahlte Vollzeitstelle
Jedes unserer Gemüse wird von Hand angebaut und geerntet. Der Boden wird dabei schonend bearbeitet und aufgebaut. Durch jährliche Kompostgaben fördern wir das Bodenleben, statt auf synthetische Düngemittel zu setzen. Unsere samenfesten Sorten und eigene Jungpflanzenanzucht garantieren besten Geschmack.
Weite Fruchtfolgen, vielseitiger Anbau und die gezielte Förderung von Insekten durch Blühpflanzen und Kräuter schaffen eine natürliche Balance.
Unser Betrieb ist nicht Bio-Zertifiziert. Mittelfristig werden wir uns zertifizieren lassen, weil es unseren Idealen entspricht.
Wir sind Mitglied beim Verein Marktgärtnerei Österreich & beim Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.
Spritzmittel verwenden wir vier: - Pflanzenjauchen
- Effektive Mikroorganismen
- Rohmilch (gegen Mehltau bei Gurken)
- Ackerschachtelhalm
Auf Herbizide, Fungizide und Pestizide verzichten wir.
Nachhaltiger Anbau auf allen Ebenen, gesunde Lebensmitteln.
– natürlich samenfest
Unser Saatgut stammt von Reinsaat und Bingenheimer – samenfeste Sorten sind uns wichtig! Nur so bleibt die Zukunft der Ernährung in vielen Händen und nicht bei wenigen Großkonzernen. Zudem gewinnen wir Saatgut selbst.
Mithelfen?
Fleißige und interessierte Helfer*innen sind immer willkommen - ob groß oder klein! Wenn du wissen willst, wo und wie dein Essen angebaut wird, oder du einfach Lust auf Erde Schaufeln und Gemüse pflanzen unter freiem Himmel hast, dann melde dich sehr gern bei uns.
Wir möchten genetische Vielfalt und respektvolle und umsichtige Züchtungsarbeit unterstützen. Deswegen ziehen wir unsere Jungpflanzen aus samenfestem Saatgut von der ReinSaat GmbH oder der Bingenheimer Saatgut AG vor. Bevor wir unsere jährliche Saatgutbestellung abschicken beschäftigen wir uns vor mit jeder einzelnen Sorte - passt sie hier her? Entspricht sie unseren Bedürfnissen und Geschmack?
Im März, April und Mai und darüber hinaus auf Anfrage kannst du von uns gern Gemüsejungpflanzen bekommen. Möchtest du mehr als 10 Jungpflanzen einer Sorte, bestellst du sie am besten so zeitig es geht bei uns vor, damit du sie garantiert bekommst wenn du sie brauchst. Wir sind ein kleiner Betrieb, - hab Verständnis, dass wir nicht immer alle Sorten pflanzfertig Vorrätig haben.

Er ist gelernter Gärtner für biologisch dynamischen Gemüsebau. Nachdem Sebastian einige Jahre auf Gemüsebaubetrieben in Deutschland, Spanien und Österreich verbracht hat, gründet er mit Himmel & Erde hier im Lavanttal 2025 seinen eigenen Betrieb.
Sie hat in Linz Tanz studiert und choreographierte in den letzten Jahren im Genre zeitgenössischer Zirkus Stücke mit denen sie auf zahlreichen Festivals in Europa auf der Bühne stand. Sie kommt ursprünglich aus Wolfsberg und ist glücklich wieder hier zu sein. Der Garten profitiert von ihrem unternehmerischem Sinn, ihrem Gespür für Ästhetik, ihrer Expertise im Bereich gesunde Bewegungsabläufe und ihrer Freude an der Aussaat und der Ernte.